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    Die Auswirkungen von Kaffee, Limonaden und Alkohol auf den Schlaf

    Der Schlaf, der für unser Leben wichtig ist, kann leicht gestört werden. Wenn du nämlich am Nachmittag oder Abend bestimmte Substanzen trinkst oder isst, kann dich das am Einschlafen hindern. Auch wenn du die Musik sicher schon kennst (Koffein, Alkohol und Softdrinks meiden), erklären wir dir, warum das so ist und welche Alternativen es gibt.

    Die Auswirkungen von Koffein auf den Schlaf

    Es ist keine Überraschung mehr, dass Koffein einen direkten Einfluss auf unsere Einschlaffähigkeit und unseren Schlaf im Allgemeinen hat. Tatsächlich belegt eine Studie im Journal of Clinical Sleep Medicine, dass das Trinken von Kaffee 6 Stunden vor dem Schlafengehen uns etwa eine Stunde Schlaf raubt. Zusätzlich zum nächtlichen Aufwachen könntest du Schwierigkeiten haben, einzuschlafen. Natürlich hängen diese Zahlen davon ab, wie empfindlich du auf Koffein reagierst.

    Wenn du ein Kaffeetrinker bist, solltest du mindestens 6 Stunden vor dem Schlafengehen keinen Kaffee mehr trinken. Für deine Nachmittagstasse kannst du sie durch einen Matcha Latte ersetzen. Das Koffein im Matcha wird nämlich „sanfter“ wirken und die Wirkung wird sich über mehrere Stunden verteilen. Außerdem senkt Matcha das Stresshormon Cortisol, während Kaffee es erhöht.

    Alkohol am Abend einschränken, um besser zu schlafen

    Das Trinken von Alkohol am Abend kann zwei Auswirkungen haben. Wenn du ein bisschen beschwipst bist, wird dein Gehirn hyperaktiv und du kannst nicht einschlafen. Wenn du hingegen gut getrunken hast, wirst du sicherlich schnell einschlafen. Auch wenn du das Gefühl hast, gut zu schlafen, wird die Qualität deines Schlafs beeinträchtigt. Der Abbau von Alkohol führt nämlich zu mehreren unangenehmen Begleiterscheinungen:

    • Das Schnarchen wird verstärkt.
    • Der Drang, auf die Toilette zu gehen, ist grösser, so dass du aufstehen musst.
    • Der Schlaf ist oberflächlicher und weniger erholsam.
    • Alkohol erhöht das Schwitzen, das Risiko von Kopfschmerzen und einen trockenen Mund.

    Kurz gesagt: Selbst wenn du glaubst, die beste Nacht deines Lebens zu haben, wirst du mit mehr Müdigkeit aufwachen. Regelmässiger Alkoholkonsum wirkt sich also wirklich negativ auf die Qualität deines Schlafs aus. Um besser schlafen zu können, solltest du nicht zu oft Alkohol trinken und dich auf das Wochenende beschränken.

    Softdrinks: keine gute Idee für guten Schlaf

    Wie Kaffee enthalten einige Softdrinks Koffein (z. B. Cola), das dich am Schlafen hindert. Andere sind vollgepackt mit raffiniertem Zucker… Du wirst nicht nur Schwierigkeiten beim Einschlafen haben, weil Zucker schnell Energie liefert, sondern du wirst auch mit großem Hunger aufwachen, weil dein glykämischer Index über Nacht gesunken ist.

    Wenn du nachts Lust auf ein süßes Getränk hast, kannst du auf einen guten Kräutertee mit etwas Honig zurückgreifen. Achte aber darauf, dass du ihn nicht kurz vor dem Schlafengehen trinkst, da du sonst Gefahr läufst, nachts aufstehen zu müssen, um Pipi zu machen.

    Und wenn du auch nach dem Entfernen der Schlafstörer aus deinem Alltag immer noch Probleme mit dem Schlafen hast, ist es vielleicht an der Zeit, einen Gesundheitsexperten aufzusuchen. Schlafstörungen können viele Ursachen haben, von Stress und Ängsten bis hin zu zugrunde liegenden medizinischen Problemen. Lass nicht zu, dass sie deine Lebensqualität beeinträchtigen, sondern ergreife die notwendigen Maßnahmen, um wieder einen erholsamen und belebenden Schlaf zu bekommen.

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